Fair-netzt

Angebot

Ernährung, Nahrung, Lebensmittel spielen eine zentrale Rolle in unserem Leben. Was wir essen hat einen großen Einfluß auf unsere Umwelt, auf unsere Gesellschaft … und umgekehrt. Fairnetzt trägt dazu bei, dass wir in einem der wichtigsten Bereiche unseres Lebens das Richtige tun. Richtig kann man in diesem Zusammenhang am ehesten mit regional, saisonal und naturnah auslegen, weil das Leben in der Natur auch ohne menschliches Zutun gedeiht.

Digitale Geschäftsmodelle als Unternehmen zum Leben zu erwecken und das Projektmanagement von Gruppeninitiativen im Bereich nachhaltiger Ernährung sind das zentrale Angebot von Fairnetzt. Die pionierhafte, zügige und professionelle Umsetzung von Pilotideen vom Kleinen zum Großen steht dabei im Vordergrund. Am besten geht das in einem starken Netzwerk mit vertrauenswürdigen Partnern. Arbeiten wir gemeinsam an der richtigen Sache: für das Gemeinwohl, die Umwelt und uns als Individuen. Arbeiten wir an der Verbesserung einer der zentralen Angelegenheiten unserer Gesellschaft: reichhaltiger Ernährung. “Der Mensch ist, was er isst!“ Schaffen wir eine Nahversorgung unserer Ballungsräume, die sich überwiegend aus den wunderbaren Produkten der kleinstrukturierten Landwirtschaften in unserer direkten Umgebung anstatt aus Agrarfabriken speist! Brücken schlagen zwischen Land und Stadt, Kontakte pflegen, hohe Qualität aus der Nachbarschaft schöpfen. Sorgen wir auch dafür, dass Landwirt-Sein ein Beruf mit Zukunft ist und bei allen technischen Hilfsmitteln auch maßgeblich durch Menschenhand ausgeübt wird.

Vision 2030

Warum bieten wir das an?

Die Vision des Unternehmens “Fairnetzt” ist eine Wunschvorstellung wie sich die Grazer Bevölkerung 2030 ernährt. Im Jahr 2016 mag manches davon schon vorhanden sein, aber um das gute Angebot zu bewahren und zu verstärken, braucht es über die nächsten Jahre einen größeren Kraftakt. Diese Vision soll in anderen Ballungsräumen als Beispiel Schule machen, wenn es von der dortigen Bevölkerung als erstrebenswert erachtet wird.

Im Jahr 2030 wird Ernährung als Brückenfunktion zwischen Land und Stadt gelebt. Lebensmittel werden zwischen dem Ballungsraum und den ländlichen Regionen in der Umgebung ausgetauscht. Graz hat eine kurzkettige Nahversorgung mit Nahrungsmitteln aufgebaut (auch SFSC,„Short Food Supply Chain“ genannt). Diese kann die Einwohner zu 80 % ganzjährig versorgen. Die Lebensmittel finden innerhalb von 1-2 Tagen den Weg von den bäuerlichen Anbau- und Lagerstätten zu den EsserInnen. Anbieter und Nachfrager sind nur bis zu 50 oder maximal 200 Kilometer voneinander entfernt. Graz bezieht sein Essen aus diesem Umkreis, entzieht aber nicht alle Ressourcen. Es bleibt auch genug für die anderen Städte und Dörfer, die sich ebenso in diesem Einzugsgebiet befinden. Eine lebendige, proaktive und gut vernetzte Szene aus Zivilgesellschaft, Politik und öffentlicher Verwaltung sowie klein- und mittelbetrieblichen Unternehmen hat das geschafft. Dieses Netzwerk entwickelt sich ständig weiter, hinterfrägt sich selbst, informiert sich breit und ist offen für Anderes. Der Ballungsraum Graz agiert in einer Kreislaufwirtschaft, d.h. es kommt mit den vorhandenen Ressourcen aus, erhält sie für die langfristige Zukunft und hat sogar exportierbare Überschüsse für andere Regionen. Die Mehrheit der NachfragerInnen bezieht seine Rohwaren und Fertigprodukte direkt von den Bauernhöfen oder sie werden ihnen von dort zugestellt. Wenn es Akteure dazwischen braucht, dann ist es nur eine Stelle, zum Beispiel ein Restaurant oder ein Sortierlager. Das ermöglicht echte Vielfalt, weil vieles von vielen an viele geht. In der Mitte werden die unterschiedlichsten Formen erhalten, so wie das Leben ist … und nicht über einen Kamm geschoren oder standardisiert.

Das Essen schmeckt und ist echt! Es besteht aus naturnah angebauten Zutaten. Diese Zutaten werden aus vielfältigen Sorten und Arten gespeist, von unterschiedlichsten Betriebsformen (Voll- und Nebenerwerbsbauern, Kooperativen, spezialisierten Verarbeitern und Handwerkern) produziert, auf denen die unterschiedlichsten Menschen tätig sind. Graz und seine Bewohner haben es geschafft das Gute zu bewahren und gepaart mit organisatorischen und technischen Errungenschaften einer breiten Bevölkerung zugänglich zu machen. Menschen arbeiten für Menschen und ihre grundlegenden Bedürfnisse. Es hat sich eine große Gemeinschaft von Leuten gebildet, die frei, bewusst, selbstbestimmt, in dauerhaftem Austausch mit der Natur leben wollen und können. Essen wird als verbindendes Element im Anbau, Austausch, Erwerb und Verzehr erlebt. Landwirt/in zu sein ist ein wertgeschätzter Beruf, der erstrebenswert ist und ein gutes Leben für Individuen und Familien ermöglicht. Neben den Menschen werden auch die Lebewesen und Dinge – die als Nahrungsmittel und Essen am Esstisch landen – mit Respekt behandelt. Soziale Kontakte sind wichtiger als Dokumente und Zertifikate. Der Austausch von Lebensmitteln schafft Vertrauen unter den Menschen, die entlang des Wertschöpfungskreislaufs auch Wertschätzung durch Zusammenarbeit aufbauen.

Graz hat es geschafft seine Ernährung regional, saisonal, naturnahe, vielfältig, abfallvermeidend und gerecht auszurichten!

Referenzen

Hier finden Sie genauere Informationen zu laufenden Projekten und Unternehmungen. Darunter stehen weiterführende Details zu abgeschlossenen Projekten sowie zum beruflichen Werdegang. Für offene Fragen nutzen Sie bitte gerne die Kontaktdaten am Seitenende!

"Unser Markt"

Online bestellen & im Wohnpark Gösting abholen Naturnahe, regionale und saisonale Lebensmittel
jeden Freitag von Mitte Oktober bis Mitte Dezember 2016

Unser Markt ist eine Initiative zur Ergänzung der regionalen, saisonalen und naturnahen Nahversorgung mit hochqualitativen LEBENSmitteln. Durch dieses Angebot sollen Hersteller und EsserInnen so nahe wie möglich zueinander finden. Der Erhalt und Ausbau der kleinstrukturierten österreichischen Landwirtschaften ist eine der Hauptherausforderungen unserer Wirtschaft. Als Konsument wird es immer schwieriger an "echte" Lebensmittel zu kommen, die mit Bodenkontakt (!) aufgewachsen sind. Mit dem Einkauf über diese Plattform können Sie gegensteuern und sich selbst und Ihren Nächsten etwas Gutes tun.

www.unsermarkt.net

"Smart Food Grid Graz"

Wie kann Graz bis 2030, 30 % seiner Lebensmittel aus durchschnittlich 30 km Entfernung beziehen?

Nähere Informationen zu diesem Smart-City-Sondierungsprojekt finden Sie auf:

www.smartcities.at/stadt-projekte/smart-cities/smart-food-grid-graz/

Accenture Middle East B.V., Commercial Manager, Operating Group Financial Services, 2013-2016

Größte islamische Bank im KSA: Business Intelligence Design & Implementation Projektmanager; Finanzbehörde im KSA: Systemdesign, Planung & Aufbau eines Programmmanagement Office für die IT-Transformation, Projektmanagement & technisches Architekturdesign für BI/DWH Implementierungen

Accenture Wien, Manager, Financial Services Technology Consulting, 2007-2012

Fusion von Commerzbank und Dresdner Bank in Frankfurt: 6-Mio.-Kundendatenmigrationsprogramm; BMF Wien, Transformationsprogramm für das Steuer- und Zollwesen: Projekt- u. Qualitäts-management; Unicredit/Bank Austria Wien: Funktionale Gapanalyse für eine ITKernbankentransformation (EuroSIG Post-Merger-Integration)

Accenture & KF-Universität Graz, Doktorat (SOWI), 2010-2012

Titel: “The Industrialization of IT Services – Quantitative Effects on Corporate Success”, Rentabilitätsstudie zu IT Investments sowie empirische Studie zu Industrialisierungseffekten in großen IT Transformationsprojekten

Mondi Business Paper Syktyvkar/Russland, Diplomarbeit, 2006

Titel: “GIS Tools for Forestry and Wood Supply Logistics in Russia”, Werkvertrag in Zusammenarbeit mit der größten Zellstoff- und Papierfabrik der Welt (in Komi, Nordrussland)

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